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Bei der arithmetisch degressive Abschreibungsmethode, wird in den ersten Perioden ein größerer Betrag abgeschrieben, als bei der linearen Abschreibung. Excel stellt unterstützt Sie bei der arithmetisch-degressiven Abschreibung (oder auch digitale Abschreibung) mit der Funktion DIA.
Betrachten wir uns ein Beispiel: Es wird ein mobiles Raumheizgerät
angeschafft, das über neun Jahre abzuschreiben ist. Der
Anschaffungswert am 01.01.2007 betrug 50.000,00 €. Der Restwert beträgt
natürlich 0,00 €. Die Abschreibung folgt den Zahlen der Perioden
(arithmetisch).
DIA = ((Anschaffungswert - Restw.) * (Nutzungsdauer - Periode + 1) * 2) / ((Nutzungsd.) * (Nutzungsd. + 1))

In unserem Falls wird für die 1. Periode (1. Jahr) folgende Formel berechnet:
DIA = ((50000 - 0) * (9 - 1 + 1) * 2) / ((9) * (9+1))
DIA = (50000* 9 * 2) / (9 * 10)
DIA = (900000) / (90)
DIA = 10000
Für das zweite Jahr wird dann für die Periode eine 2 eingesetzt. Der Abschreibungsbetrag ermittelt sich immer vom "Anschaffungswert" (hier die 50.000,00 €) und nicht vom Restwert!
DIA = ((50000 - 0) * (9 - 2 + 1) * 2) / ((9) * (9+1))
DIA = (50000* 8 * 2) / (9 * 10)
DIA = (800000) / (90)
DIA =8888,89
Für das dritte Jahr wird dann für die Periode eine 3 eingesetzt, usw., usw.
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Die Funktion GDA (Geometrisch Degressive Abschreibung) liefert den Abschreibungsbetrag über eine Prozentwert vom Buchwert des Gutes. Die Syntax der Funktion lautet:
=GDA(Anschaffungswert;Restwert;Nutzungsdauer;Periode[;Faktor])
In der Zeit bis 31.12.2005 wurde das doppelte der linearen AfA, max. jedoch 20% zugelassen. vom 01.01.2006 bis zum 31.12.2007 wurde das dreifache der linearen AfA, max. jedoch 30% zugelassen. Ab 01.01.2008 ist die degressive Abschreibung nicht mehr möglich (siehe Umsatzsteuerreform von 2008)!
Der Prozentsatz ermittelt sich also wie oben beschrieben (genau wie im Beispiel "" ausführlich besprochen).
Kommen wir zum Faktor. Der Faktor ermittelt sich nach der Formel
Nutzungsdauer * (Abschreibungsprozentsatz / 100%)
Damit würde bei einem Abschreibungsprozentsatz von 30% der Faktor
9 * (30% / 100%) = 2,7
ergeben. Die korrekte Funktion würde dann in unserem Beispiel wie folgt aussehen:
=GDA(D2;D4;D3;B12;F9)

Der Faktor wurde in der Zelle F9 ermittelt.
Da im letzten Jahr der Abschreibung immer ein Restwert verbleibt, ist es lt. § 7 Abs. 3 EStG erlaubt im Abschreibungszeitraum von der geometrisch-degressiven zur linearen Abschreibung zu wechseln.
Für den Fall, dass die Abschreibung nicht ab dem 01.01. eines Jahres gelaufen ist, also monatsgenau gerechnet werden muss, nutzt man die Funktion GDA2. Bei der GDA2 kann man den Abschreibungsfaktor nicht frei wählen!
ACHTUNG: Seit 01.01.2008 ist die degressive Abschreibung durch das Unternehmenssteuerreformgesetz 2008 eingestellt. Es können nur noch Güter, die vor 2008 gekauft wurden degressiv abgeschrieben werden! Ab 01.01.2008 sind nur noch die lineare und die leistungsabhängige Abschreibung möglich.
Weitere Informationen im Web
- http://www.herber.de/forum/archiv/932to936/t934031.htm
- http://de.wikipedia.org/wiki/Abschreibung#Geometrisch-degressive_Abschreibung
- http://www.controllingportal.de/Fachinfo/Excel-Tipps/Excel-Funktionen/MS-Excel-Funktion-GDA.html
- http://office.microsoft.com/de-de/excel/HP052090511031.aspx
- http://competence.winterheller.com/index.php?title=Ganzzahl
- http://books.google.de/
- http://www.wiwiweb.de/abschreibung/abschr/geodegre.html
- http://www.fibumarkt.de/Fachinfo/Anlagevermoegen/Abschreibungen.html
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Mit Hilfe der Funktion GDA2 können Sie in Excel die geometrisch-degressive Abschreibung durchführen, wenn die Anschaffung in der ersten Periode kein komplettes Jahr beträgt, wenn z. B. nur drei Monate im ersten Jahr abgeschrieben werden dürfen.
Leider unterstützt die GDA2 keinen Faktor (es wird immer mit dem Faktor 2 gerechnet), so dass die Anwendung hier nicht berücksichtigt wird. Für den Fall, dass Sie geometrisch-degressiv Abschreiben wollen, gehen Sie nach dem Beispiel "Degressive Abschreibung mit Prozentwerten" vor und stellen Sie die Perioden auf Monate um.
Trotzdem soll die GDA2 kurz vorgestellt werden.
Excel verwendet folgende Formel:
(Anschaffungswert - Gesamtabschreibung aller früheren Perioden) * Abschreibungsrate
wobei
Abschreibungsrate = 1 - ((Restwert / Anschaffungswert) ^ (1 / Nutzungsdauer)), gerundet auf drei Dezimalstellen
1 - (0 / 50.000) ^ (1 / 9 )) = 1 - (0 ^ 0,1111) = 0
Damit wird das ganze zu einem Problem, wenn der Restwert = 0 sein soll. Wenn der Restwert wenigsten 1 € ist, dann rechnet Excel auch was. Hier ein Beispiel:

Weitere Infos im Web
- http://office.microsoft.com/de-de/excel/HP052090481031.aspx
- http://www.controllingportal.de/Fachinfo/Excel-Tipps/Excel-Funktionen/MS-Excel-Funktion-GDA2.html
- http://www.excelfunktionen.de/base/id_02.htm
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Mit Hilfe der Funktion VDB können Sie die geometrisch-degressive Abschreibung mit wechsel zur linearen Abschreibung in Excel durchführen.
Die Syntax der Funktion lautet:
=VDB(Anschaffungswert; Restwert; Nutzungsdauer; Anfang; Ende; [Faktor]; [Nicht wechsel])
Die Parameter "Anfang" und "Ende": Anfang und Ende beziehen sich auf die Berechnungsperiode. Im Beispiel wäre die erste Zeile vom Jahr 0 bis zum Jahr 1.
=VDB(50000;0;9;0;1;2,7;FALSCH)
Das zweite Jahr würde dann von 1 bis 2 gehen.
Der Parameter "Faktor": Auch hier kann man wie bei der Funktion "GDA" einen Faktor angeben.
Der Parameter "Nicht wechseln" ist optional. Standardwert ist FALSCH, damit wird der Wechsel vollzogen. In folgendem Beispiel soll der Wechsel von der geometrisch-degressiven zur linearen Abschreibung vollzogen werden, daher wird in der Formel der letzte Parameter einfach weggelassen. Ein FALSCH als letzter Parameter wäre ebenfalls OK. Mit dem Eintrag von WAHR, würde kein Wechsel vollzogen.

Weitere Infos im Netz
- http://office.microsoft.com/de-de/excel/HP052093341031.aspx
- http://support.microsoft.com/kb/819437/de
- http://www.herber.de/forum/archiv/932to936/t934031.htm
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